Breadcrumbs
Home / Kampfkünste / KenjutsuKenjutsu Training im Tengu Akasha Dojo
| Beitragsseiten |
|---|
| Kenjutsu Training im Tengu Akasha Dojo |
| Kenjutsu 9. und 8. Kyu |
| Kenjutsu 7. und 6. Kyu |
| Kenjutsu 5. und 4. Kyu |
| Kenjutsu 3., 2. und 1. Kyu |
| Kenjutsu 1. Dan Lehrer-Grad |
| Alle Seiten |
Taguchi Ryu Nyo Kenjutsu - Japanische Schwertkampfkunst
Kostenloses Probetraining
für Ninjutsu, Bojutsu und Kenjutsu
Für das kostenlose Probetraining nimm bitte über das Kontaktformular mit mir Kontakt auf. Schreib dazu in den Betreff bitte "Kostenloses Probetraining" und gib bitte Namen und Telefonnummer an. Wir rufen dich dann an, um alles weitere zu klären.
Historischer Hintergrund des Kenjutsu
Kenjutsu ist traditioneller japanischer Schwertkampf und zählt daher zu den alten japanischen Kampfkünsten, die auf eine lange Geschichte zurückblicken.
Schon seit frühester Zeit war es in Japan Sitte, mit dem Schwert zu kämpfen. Während des japanischen Mittelalters das mit der Entstehung der Kriegerschicht der Samurai etwa im elften Jahrhundert begann, entwickelten sich verschiedene Stile des Japanischen Schwertkampfes Kenjutsu. Es konnten aber langfristig nur die bestehen, die sich im
Kampf als tauglich erwiesen. Die Techniken wurden von großen Meistern immer weiter ausgefeilt, so dass das Niveau des Schwertkampfes Kenjutsu zunahm. Während der Edo-Periode (1600-1868), einer Zeit in der in Japan erstmals über Jahrhunderte weitgehend Frieden herrschte, begannen die Samurai sich neben dem harten Training des Kenjutsu auch den angenehmeren Künsten des Lebens, wie etwa der Teezeremonie, zu widmen und verbanden beides Miteinander. Manche Stile wurden auch zu einer Kunst weiterentwickelt, die nur noch von der Form mit dem ursprünglichen Schwertkampf zu tun hat.
Als sich Japan dann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dem Westen öffnete, wurde die Kriegerschicht trotz des heftigen Widerstand der Samurai abgeschafft. Das ist genau die Zeit, in der der Film „The Last Samurai“ spielt.
Viele ehemalige Samurai-Familien trainieren ihre Kunst aber bis heute weiter. Die meisten machen kaum Werbung, weshalb es gerade für Ausländer in Japan schwierig ist, eine solche traditionelle Schule überhaupt zu finden. Die meisten landen beim Kendô, was heutzutage in Japan ein Volkssport mit festen Regeln ist, in dem man nur noch andeutungsweise die Kunst der Samurai erkennen kann.
Wenn Sie bei mir trainieren, tauchen Sie ein in einen authentischen Kenjutsu-Stil
Schon seit frühester Kindheit begeisterten mich ostasiatische Kampfkünste. Seit meinem 13. Lebensjahr trainierte ich fast ausschließlich bei Japanern verschiedene Kampfkünste. So bekam ich auch Zugang zu der japanischen Kultur und Sprache. Im Laufe der Jahre stellte ich den besonderen Reiz der alten Kampfkünste fest. Bald übte ich mich nur noch in klassischen Stilen wie Taijutsu, Bojutsu, Ninjutsu und Kenjutsu. Über die vielen Kontakte und Reisen nach Japan lernte ich eines Tages meinen Meister Taguchi kennen. Meister Taguchi stammt aus einer Samurai-Familie und blickt auf eine über 55-jährige Kampfkunstkarriere alter Stile zurück. Er ist Großmeister verschiedener Stile im Kenjutsu, Bojutsu und Ninjutsu und hat sogar seinen eigenen Stil „Taguchi Ryubojutsu“ gegründet. Seine Wurzeln im Kenjutsu sind das Sojutsu, Yagyu Shinkage Ryu, Eishin Ryu und Shinkan Ryu.
Nachdem Meister Taguchi bereits Großmeister im Kenjutsu (ein Großmeister ist ein Lehrer, der Lehrer ausbildet) wurde, machte er Bekanntschaft mit dem Ninjutsu Großmeister und Linienoberhaupt namens Hatsumi. Mit ihm tauschte er sich über Jahre aus und lernte Ninjutsu auch bis zur Großmeisterschaft.
Während meines langen Japanaufenthaltes von 1996-1999 hatte ich die Ehre, neben dem normalen Training fast täglich Privatunterricht zu genießen. Mehrfach schickte Meister Taguchi mich für Wochen in die japanischen Wälder, um dort umgeben von der Natur auf traditionelle Weise zu trainieren und zu meditieren. Nachdem ich über ein Jahr sein Assistenzlehrer in Japan war, hatte ich die Erlaubnis erhalten, seine Kunst im Westen unterrichten zu dürfen. Dabei geht es um Ninjutsu in Kombination mit Kenjutsu.
Kenjutsu Trainingsplan
Im Training verwenden alle Schüler das traditionelle Holzschwert (jap.: Bokken, Bokutô). Mit einer echten Klinge wird erst ab einem sehr fortgeschrittenen Stadium geübt. Bei Taguchi-Sensei liegt der Schwerpunkt auf einer sowohl sauberen Technik als auch der Kunst, sich natürlich zu bewegen. Feinste Details, wann welcher Samurai einen Schritt macht, sind eher sekundärer Natur. Dafür beginnt man sehr bald mit Partnerübungen Schwert gegen Schwert; Schwert gegen waffenlos; Schwert gegen Stock etc. Die Techniken sind so konzipiert, dass man nicht davon ausgeht, immer einen großen Helm zu tragen. Siehe Abbildung unten rechts. Wenn ich dort einen Helm tragen würde, könnte ich das Schwert dort nicht hinnehmen.

Auf den Schwertkampf abgestimmte Aufwärmphase
Im Kenjutsu gibt es spezielle Übungen, die mit einem Aufwärmtraining vergleichbar sind. Diese fördern gleichzeitig einerseits die Vermeidung von Verletzungen und andererseits die Geschmeidigkeit und Stärke des Körpers. Genaugenommen geht es aber auch um vorbereitende Muskel- und Dehnübungen, durch die die Schüler durch regelmäßige Anwendung sehr schnell auf ein technisch hohes Niveau kommen. Sie sind Bestandteile der Grundtechniken. Die meisten dieser Übungen werden mit dem Holzschwert ausgeführt.
Kenjutsu-Grundtechniken
In diesem Teil werden Techniken und Schritte geübt. Beides ist für die Partnerübungen essentiell. Ein wichtiges Ziel dabei ist, zu lernen, sich immer natürlicher zu bewegen.
Am Anfang liegt der Schwerpunkt auf Schläge von oben nach unten. Dabei geht es weniger um die Muskelkraft, als um die Fähigkeit durch lockere und flüssige Bewegungen Effektivität zu erzielen. In Japan spricht man auch davon, die Kraft aus der Hüfte in das Holzschwert zu ü
bertragen, als sei dieses ein Teil des eigenen Körpers. Das spart Kraft, belebt den Geist und sieht dazu noch sehr elegant aus. Je mehr diese erste und wichtigste Technik gelingt, desto leichter Fallen später die Bewegungen. Das gilt auch für alle anderen Richtungen. Selbstverständlich werden auch diese mit steigernder Kompetenz gelehrt. Alle diese Techniken werden im Sitzen, Stehen und in der Bewegung mit ausgeklügelter Fußarbeit geübt. Im Kenjutsu sind Angriff und Abwehr kaum voneinander zu trennen. In jeder Abwehr ist auch eine Art Angriff verborgen. Bei den Grundübungen ohne Partner fällt dieses aber zunächst kaum auf. Um den Bezug zur Realität mit dem Partner zu wahren und um den Sinn der Techniken zu erklären, führe ich die einzelnen Übungen mit einem Partner vor.
Kenjutsu-Partnerübungen
Bei den Partnerübungen wird großer Wert auf ein verantwortungsvolles Miteinander gelegt. Von gefährlichen Spielen mit Gewinnsucht zur Profilierung des Egos wird abgesehen. Am Anfang sind die Abläufe der Partnerübungen festgelegt. Später sind durch Kombinationen und natürliches Aneinanderketten freie Abläufe mit dem Partner möglich.
Dadurch, dass es zu einem Kontakt beider Holzschwerter kommt, wird viel über das Gefühl mit dem Kontakt gearbeitet. Anstelle den Angriff zu blocken, wird das Schwert des anderen mit dem eigenen aufgenommen und weitergeführt. Solange der Kontakt aufrecht erhalten wird, kann man die Absicht des Partners erspüren und für sich selber benutzen. Daher ist in vielen Partnerübungen das absichtslose Handeln ein hohes Ziel.
Iaido - Die Kunst, das Schwert zu ziehen
Bevor das Holzschwert benutzt werden kann, muss es erst einmal gezogen werden. Nach der Benutzung wird es zurückgesteckt. Dabei spielen Geschick, Geschwindigkeit und Fußarbeit eine große Rolle. Es gibt verschiedene Arten das Schwert zu ziehen, wie etwa vertikale, horizontale oder diagonale Richtungen. Einerseits sieht es wie eine elegante Kunstform aus. Andererseits münden viele Bewegungen auch in weiterführende Techniken mit und ohne Partner.

Weiterführende Kenjutsu-Partnerübungen
Sobald die Basis hinreichend beherrscht wird, folgen spezielle Kenjutsu-Partnerübungen. Im alten Japan kam es nicht selten vor, dass es zu einem Kampf zwischen bewaffneten und unbewaffneten Leuten kam. Entsprechend gibt es auch Techniken der Entwaffnung. Hebel und Würfe sowie Fallübungen mit dem Schwert sind ein weiteres Medium im Kenjutsu.
In einem noch fortgeschritteneren Stadium werden dann auch der Umgang mit zwei Schwertern und anderen traditionellen japanischen Waffen des Kenjutsu wie etwa Hellebarde, Speer oder Sichel gelehrt.
Meditative Aspekte im japanischen Schwertkampf Kenjutsu
Zu Beginn und zum Ende des Trainings gibt es eine kurze meditative Begrüßung. Der Alltag wird losgelassen und man stimmt sich nun voll auf das Training ein. Am Ende ist es dann umgekehrt, wobei die positive Schwingung des Trainings mit in den Alltag übertragen werden kann.
Login für Schüler
Besucher
Mondphasen
